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Rubrik: Gesundheit
| Stichwort: Eisenstaublunge
Umweltlexikon-online.de: Eisenstaublunge
(= Siderosen). Eingeatmete eisenhaltige Stäube oder Rauche werden u.U. in der Lunge gespeichert und führen dann zu gutartigen Erkrankungen (= "Speicherlungen").Die Rote Eisenlunge ist seit 1867 bekannt und wird durch Stäube oder Rauche von Eisenoxyden verursacht. Es lassen sich anfangs weder Beschwerden noch Befunde ermitteln. Der Nachweis der Erkrankung kann nur röntgenologisch erfolgen. Auch die Schweißerlunge ist eine Eisenoxyd-Speicherlunge. Siderosen sind keine entschädigungspflichtigen
Bezeichnung für Erkrankungen, die als Folge einer beruflichen Tätigkeit entstehen und häufiger als bei der Allgemeinbevölkerung auftreten.
Berufskrankheiten
. MAK-Wert: 6 mg/m3.
Lit.: B.Griefahn: Arbeitsmedizin, Stuttgart 1989
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Stand: 14. Februar 2012
Erstellt: 14. Februar 2012