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Umweltlexikon-online.de: Ebola


Einige hochkontagiöse RNA-Viren lösen hämorrhagische Fieber aus. Infektionen führen nach vier bis 20 Tagen zu Krankheiten wie Lassa-, Ebola-, Marburg-, Krim-Kongo- und Rift-Tal-Fieber.

Symptome: Anfangs grippeartige Beschwerden mit hohem Fieber, Erbrechen und Myalgie, später können Geschwüre und Exantheme entstehen. Wenige Tage nach Krankheitsbeginn können allgemeine Blutungsneigung und Schock auftreten.

Bei Ebola verklumpt das Blut, die Adern verstopfen. Aus der Haut und aus den Augen kann ebenfalls Blut austreten. ZNS- und Leberschädigungen sind bei einigen Erregern möglich. Die Letalität, etwa bei Ebola, beträgt bis zu 70 Prozent.

Therapie / Prophylaxe: Bisher kaum möglich. Ribavirin kann zumindest die Mortalität und die Morbidität bei Lassa-Fieber senken.

Impfung: Vakzine werden entwickelt, sind aber noch nicht verfügbar.
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Stand: 21. Mai 2004
Erstellt: 21. Mai 2004
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