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Umweltlexikon

Die Fangsaison für den im Mittelmeer vom Aussterben bedrohten Roten Tunfisch ist in diesem Jahr vorzeitig beendet.



Der Wissenschaftliche Rat zur Erforschung der Meere (ICES) hat heute seine Bilanz zum Zustand der Fischbestände in der Ostsee und seine Fangempfehlungen für das Jahr 2011 veröffentlicht.


Biolebensmittel sind nicht automatisch gesünder oder schmackhafter als konventionelle Lebensmittel. Nach den test-Qualtiätsurteilen gibt es im Durchschnitt auch sonst keine qualitativen Unterschiede.


Wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung hat foodwatch Strafanzeige gegen Lidl, die Firma Prolactal und das baden-württembergische Verbraucherministerium gestellt.


Rechtzeitig zu Beginn der Grill-Saison liefert PETA Deutschland e.V. praktische Tipps zum Grillen ohne Fleisch.


Auf der am Montag stattfindenden Anhörung des Bundestag-Agrarausschusses wird ein Gutachten vorgestellt, in dem die Abschaffung von Direktzahlungen gefordert wird.


Mehr als 40 in der „Aktion GEN-Klage“ vernetzte Verbände und Organisationen wollen vor dem Europäischen Gerichtshof die Zulassung der umstrittenen Gentech-Kartoffel Amflora kippen.


- Mehr Klarheit zu den Zahlen.

Zucker


Der Begriff Z. ist laut EWG-Vorschriften und Z.-Arten-Verordnung geschützt und bezeichnet Weiß- und Raffinade-Z.

Z. wird aus Z.-Rüben oder aus Z.-Rohr gewonnen. Die gesamte Z.-Anbaufläche Westdeutschlands ist doppelt so groß wie das Saarland. Der Rübenanbau wird unter intensivsten Methoden betrieben, er bedingt massiven Einsatz von Pestiziden und Düngern. Der gewonnene Z. wird durch die EG über den Verkaufspreis subventioniert, um den EG-Z.-Preis auf Weltmarktniveau zu senken.

Industriell verarbeiteter Z. hat einen hohen Energiegehalt und besitzt keine Wirkstoffe wie Mineralstoffe oder Vitamine. Brauner Z. wird als Alternative gepriesen; er enthält tatsächlich noch Spuren von Mineralstoffen und Vitaminen der B-Gruppe. Jedoch ist der Gehalt gegenüber anderen Lebensmitteln derart gering, daß hieraus kein wirklich physiologischer Wert für die menschliche Ernährung abgeleitet werden kann.

Der jährliche Pro-Kopf-Z.-Verbrauch liegt in Westdeutschland bei 37 kg/Jahr. Mit Z. werden heute verschiedene Krankheitsbilder in Zusammenhang gebracht: Übergewicht, Altersdiabetes und Karies. Z. wird daher immer häufiger als Schadstoff bezeichnet, was auch der Bundesgerichtshof in einem Urteil als rechtens erklärt hat.


Haupttreffer:

ÖKO-TEST Eistee: Zuckerwasser mit Aromen-Mix ÖKO-TEST Eistee: Zuckerwasser mit Aromen-Mix
Frankfurt a. M., 30.07.2010: Was unter dem Namen Eistee in den Regalen der Supermärkte steht, hat mit der klassischen Rezeptur, bestehend aus abgekühltem Tee, Zitronensaft, etwas Zucker und Eiswürfeln, wenig zu tun. Bei den meisten Produkten handelt es sich um Zuckerwasser, dem mit Aromen Geschmack verliehen wird.
Stevia - ohne Zucker süßen Stevia - ohne Zucker süßen
Köln, 29.04.2009: Es gibt eine Alternative zum gewöhnlichen Zucker, und diese heißt Stevia. Die süße Pflanze aus Südamerika kann in heimischen Gärten angebaut werden, verursacht weder Karies, noch erhöht sie den Blutzuckerspiegel und ist kalorienfrei.
Acrylglas aus Zucker Acrylglas aus Zucker
Duisburg, 17.11.2008: Glasklar, leicht und bruchsicher: Wegen seiner besonderen Eigenschaften ist Acrylglas aus der Industriegüterproduktion nicht mehr wegzudenken. Die Komponenten, die man für seine Herstellung benötigt, stammen bislang aus der Petrochemie. Wie das weit verbreitete Industrieprodukt künftig auch aus Zucker, Alkohol oder anderen Naturstoffen hergestellt werden kann, hat jetzt ...
Kinder-Frühstück: Zuviel Zucker, zu wenig Ballaststoffe Kinder-Frühstück: Zuviel Zucker, zu wenig Ballaststoffe
Berlin, 05.10.2008: Schoko-Chips, Flakes und Pops eignen sich nicht als Frühstücksgrundlage, um einen langen Schultag gut zu meistern. Denn sie enthalten zu wenig Ballaststoffe, dafür aber bis zu 50 Prozent Zucker und sind damit viel zu süß. 24 von 30 geprüften Cerealien sind in der ernährungsphysiologischen Qualität "ausreichend", fünf sogar "mangelhaft".
Zuckerrüben mit Bart Zuckerrüben mit Bart
Quedlinburg, 09.09.2008: Das "süße" Wurzelwerk der Zuckerrübe hat es nicht nur dem Menschen angetan. Auch das Rhizomania-Virus - wissenschaftlich BNYVV für Beet necrotic yellow vein virus - findet offenbar Geschmack an ihm. Bei einem Virusbefall verkümmert die Hauptwurzel der Rübe und es bilden sich Bündel von dünnen Seitenwurzeln. Da diese wie ein Bart anmuten, wird die Viruskrankheit Wurzelbärtigkeit der Rübe genannt.

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