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Umweltlexikon

Die Fangsaison für den im Mittelmeer vom Aussterben bedrohten Roten Tunfisch ist in diesem Jahr vorzeitig beendet.



Der Wissenschaftliche Rat zur Erforschung der Meere (ICES) hat heute seine Bilanz zum Zustand der Fischbestände in der Ostsee und seine Fangempfehlungen für das Jahr 2011 veröffentlicht.


Biolebensmittel sind nicht automatisch gesünder oder schmackhafter als konventionelle Lebensmittel. Nach den test-Qualtiätsurteilen gibt es im Durchschnitt auch sonst keine qualitativen Unterschiede.


Wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung hat foodwatch Strafanzeige gegen Lidl, die Firma Prolactal und das baden-württembergische Verbraucherministerium gestellt.


Rechtzeitig zu Beginn der Grill-Saison liefert PETA Deutschland e.V. praktische Tipps zum Grillen ohne Fleisch.


Auf der am Montag stattfindenden Anhörung des Bundestag-Agrarausschusses wird ein Gutachten vorgestellt, in dem die Abschaffung von Direktzahlungen gefordert wird.


Mehr als 40 in der „Aktion GEN-Klage“ vernetzte Verbände und Organisationen wollen vor dem Europäischen Gerichtshof die Zulassung der umstrittenen Gentech-Kartoffel Amflora kippen.


- Mehr Klarheit zu den Zahlen.

Muttermilch


M. ist die natürliche und beste Nahrung für den Säugling.

Ihre Hauptinhaltsstoffe Milchzucker, Fett und Protein sind biologisch hochwertig und leicht verdaulich. Auch ihr Gehalt an Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen entspricht dem Bedarf des jungen Organismus . Einige Wirkstoffe in der M. haben immunisierende Eigenschaften ( Immunsystem ) und schützen den Säugling vor Infektionen und Darmstörungen. Alle genannten Stoffe stammen aus dem Blut der Mutter. Doch können aus dem mütterlichen Blut auch schädliche Substanzen in die Milch übergehen, z.B. Alkohol, Nikotin oder bestimmte Medikamente.

Außerdem können fettlösliche Schadstoffe aus dem Brustgewebe in die M. gelangen. Da die Brüste zu einem großen Teil aus Fettgewebe bestehen, sammeln sich in ihnen langlebige, fettlösliche Substanzen an. Zu diesen Stoffen gehören vor allem chlorierte Kohlenwasserstoffe , wie z.B. DDT , PCB und Dioxine und Furane . Diese sind in der M. z.T. in wesentlich höheren Konzentrationen enthalten als in der Kuhmilch, da der Mensch als letztes Glied der Nahrungskette auch am meisten Biozide aufnimmt. Das daraus resultierende gesundheitliche Risiko für den gestillten Säugling ist jedoch nach dem heutigen Stand der Forschung nur sehr schwer einzuschätzen. Wegen der unersetzlichen Vorteile der M., besonders in den ersten Lebensmonaten, empfehlen Ernährungsmediziner weiterhin, Säuglinge 4 bis 6 Monate zu stillen.

Haupttreffer:

Grausame Tierquälerei bei Milchproduzent für Humana Milchunion Grausame Tierquälerei bei Milchproduzent für Humana Milchunion
Datzetal / Gerlingen, 02.08.2010: Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. (People for the Ethical Treatment of Animals) erstattete letzte Woche Strafanzeige gegen einen Milchkuhhaltungsbetrieb in Mecklenburg-Vorpommern, der unter anderem Milch für die Großmolkerei Humana Milchunion produziert.
Schulmilch: Wege aus der Krise Schulmilch: Wege aus der Krise
Milch und Milchprodukte sind wichtig für eine ausgewogene Kinderernährung. Die Europäische Union bezuschusst deshalb schon seit über 30 Jahren den Milchabsatz in Kindergärten und Schulen. Das EU-Schulmilchprogramm erfüllt damit auch eine erzieherische Funktion, denn es fördert die Entwicklung guter Ernährungsgewohnheiten, die hoffentlich möglichst lange erhalten bleiben.
Neue Studie macht Biokraftstoffe mit Milchmädchenrechnung schlecht Neue Studie macht Biokraftstoffe mit Milchmädchenrechnung schlecht
Berlin, 11.02.2010: „Einmal mehr rechnet eine Studie die Klimabilanz von Biodiesel und Bioethanol mit unrealistischen und undifferenzierten Annahmen schlecht“, sagte Elmar Baumann, Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB). „Offenbar kennen die deutschen Autoren die Verhältnisse in Brasilien nicht.
Milchgipfel auf Kosten der Kühe Milchgipfel auf Kosten der Kühe
Gerlingen, 03.10.2009: Verständlich ist die Verzweiflung der Milchbauern. Sinnlos der Blick auf die Politiker des Milchgipfels. Denn die gesamte Milchindustrie ist ein krankes System, das auf der gnadenlosen Ausbeutung von Kühen basiert und demnach keine Zukunft haben kann. Eine gesunde und zukunftsweisende Landwirtschaft baut auf pflanzliche Milch-Alternativen: Hafermilch, Reismilch, Mandelmilch, Sojamilch. Hier sollte eine von den Agrarministern geforderte Hilfe der EU ansetzen: Förderung ...
Milch fördert Klimawandel Milch fördert Klimawandel
Gerlingen, 19.09.2009: Weder die Landwirtschafts- und Tierproduktionsbranche noch der Deutsche Bauernverein (DBV), als mächtige Standesorganisation des agrarindustriellen Komplexes, scheinen über eine nachhaltige Politik nachzudenken. Rufe nach einer Produktionssteigerung von Milchprodukten, sogar an die EU gerichtet, ignorieren völlig deren klimaschädlichen Aspekt.

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