Startseite
|
Rubrik: Ernaehrung
| Stichwort: Lebensmittelvergiftung
Umweltlexikon-online.de: Lebensmittelvergiftung
Vergiftungserscheinungen infolge Aufnahme verunreinigter, giftiger, zersetzter oder bakteriell infizierter Nahrungsmittel.Am häufigsten kommt die L. aufgrund bakterieller Verunreinigung vor. Die
Bakterien (Salmonellen (
Durch Salmonellen (gramnegative Bakterien) ausgelöste Infektionskrankheiten mit Brechdurchfällen, hervorgerufen durch Genuss verdorbener Lebensmittel, insbesondere infizierten Fleisches.
Salmonellosen
), Staphylokokken) infizieren z.B.
Fleisch,
Ernährungsphysiologisch ist Milch wegen ihres wertvollen Eiweiß, ihres hohen Calciumgehaltes und ihres leicht verdaulichen Fettes von großer Bedeutung für die menschliche Ernährung.
Milch
und Milchprodukte, Salate,
Eier des Hausgeflügels sowie mancher Wildvögel dienen als Lebensmittel. Hühnereier werden derzeit in Deutschland zu 90 Prozent in Massentierhaltung (intensive Legehennenproduktion) erzeugt.
Eier
, Speiseeis, Meeresfrüchte.
Die Krankheitssymptome werden teils durch die Bakterien selber, teils durch deren freigesetzte Gifte hervorgerufen. Vorbeugend wirken ausreichende Lebensmittelhygiene und
Trinkwasseraufbereitung.
Chemische Gifte können z.B.
(griechisch: metallon = Bergwerk) Lichtundurchlässige, stark glänzende, elektrischen Strom gut leitende chemische Elemente.
Metalle
aus Kochgeräten oder Umweltgifte sein.
Natürliche Gifte sind z.B. enthalten in Pilzen und in mutterkornhaltigem Getreide. In Hülsenfrüchten muß das natürlich enthaltene Gift erst durch ausreichend langes Kochen zerstört werden. Kartoffeln enthalten ein natürliches Gift nur, falls sie grün aussehen. Dieses Gift lässt sich auch durch Kochen nicht zerstören. Die grünen Teile müssen entfernt werden.
Lit.: KATALYSE (Hrsg): Neue Chemie in Lebensmitteln, Frankfurt 1998.
Weitere Meldungen zum Thema "Lebensmittel":
3856 Aufrufe seit August 2009
Stand: 24. Februar 2012
Erstellt: 21. Mai 2001