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Rubrik: Ernaehrung
| Stichwort: Jojo-Effekt
Umweltlexikon-online.de: Jojo-Effekt
Der Jojo-Effekt tritt v.a. nach Diäten auf. Während in der Diätzeit der Körper seinen Energieverbrauch senkt, nimmt nach Ende der Diät der Energieverbrauch nicht oder kaum zu. Die Folge davon ist, dass man viel schneller zunimmt, obwohl nicht mehr gegessen wird als vor der Diät. Nach drei bis sieben Tagen kann der Körper, seinen Energiebedarf an einen niedrigeren
Der Grundumsatz ist die niedrigste Energiemenge, die der Mensch bei völliger Ruhe zur Aufrechterhaltung seines Grundstoffwechsels (z.B. Herztätigkeit, Auf- und Abbau körpereigener Eiweiße) und seiner Körpertemperatur benötigt.
Grundumsatz
anpassen. Der Grundumsatz steigt jedoch abrupt an, wenn beispielsweise nach einer Reduktionsdiät oder Fastenkur das ursprüngliche Ernährungsverhalten wieder angenommen wird, da sich der Grundumsatz aus dem Hungerstoffwechsel nur langsam wieder umstellt. Bei häufigen "Blitzdiäten" (abrupte und harte Reduktionsdiäten) gerät der Energiestoffwechsel durcheinander. Daraus ergibt sich eine ständige Zu- und Abnahme des Körpergewichts. In der Wissenschaft wird diskutiert, ob der JoJo-Effekt das Mortalitätsrisiko bei Herz- Kreislauferkrankungen erhöht. Einen dauerhaften Erfolg der Gewichtsreduktion und Stabilisierung verspricht nur eine konsequente Umstellung auf eine ausgewogene Ernährung (z.B. Vollwert-Ernährung) kombiniert mit ausreichender Bewegung.
Quellen:DER BROCKHAUS: Ernährung. Mannheim 2001
SPEKTRUM: Lexikon der Ernährung. Heidelberg 2001
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Stand: 30. November 2010
Erstellt: 5. Oktober 2005