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Rubrik: Ernaehrung
| Stichwort: Fermentation
Umweltlexikon-online.de: Fermentation
Bezeichnung für die biochemischen Stoffumwandlungen durch Mikroorganismen oder Enzyme, die für Produktionszwecke, v.a. zur Produktion und Verarbeitung von Lebensmitteln (z.B.: Bier, Wein, Ethanol, Backhefen, Essig, Joghurt), aber auch zur Gewinnung von Medikamenten (z.B. Penicillin) genutzt werden. Einige Lebens- und Genußmittel (z.B. Tabak, Tee und Kaffee) werden zum Zwecke der Aromaentwicklung fermentiert. F.-Prozesse sind u.a. die alkoholische Gärung sowie die
Ernährungsphysiologisch ist Milch wegen ihres wertvollen Eiweiß, ihres hohen Calciumgehaltes und ihres leicht verdaulichen Fettes von großer Bedeutung für die menschliche Ernährung.
Milch
- und Essigsäuregärung.
Die großtechnische F. erfolgt in Fermentern (Bioreaktoren). Bei der F. kommen immer häufiger gentechnisch (
Sammelbegriff für auf molekularbiologischen Erkenntnissen fußende Techniken zur Isolation, Synthese und Charakterisierung von genetischem Material und Mechanismen, die das Erbgut von Organismen betreffen.
Gentechnologie
) manipulierte Mikroorganismen zum Einsatz.
F.-Technik: Methoden und Verfahren zur Kultivierung, Erhaltung, Pflege vom
Mikroskopisch kleine, einzellige Organismen, z.B. Bakterien, Blaualgen sowie ein großer Teil der Algen und Pilze.
Mikroorganismen
, die zur F. verwendet werden sowie die Bereitstellung von Impfkulturen, ihr steriler Transfer u.a.
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Stand: 14. Februar 2012
Erstellt: 14. Februar 2012