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Umweltlexikon-online.de: Solararchitektur


Unter S. versteht man eine Bauweise, welche die einfallende Sonnenstrahlung als direkte Energiequelle zum Beheizen und Belichten (Tageslichtnutzung) benutzt.

Dabei überwiegt die passive Nutzung der Sonnenenergie durch große, hochwärmegedämmte Südfenster (Wärmeschutzverglasung) als Sammelflächen und großflächige Wärmespeichermassen im Rauminnern. Die in Deutschland übliche massive Bauweise verfügt über ausreichende Wärmespeicherflächen, so daß die in USA-Holzhäusern notwendigen Zusatzspeicher (z.B. Wasser - und Kiesspeicher) entfallen können.

Wichtig sind Südfassadenausbildungen, die die flache Wintersonne ungehindert eindringen lassen und die hochstehende Sommersonne ausblenden, z.B. durch austragende Dächer und Balkone über den Fensterflächen. Schrägverglaste Räume sind zu vermeiden, da sie im Sommer zu untragbaren Raumüberhitzungen führen. Selbst im Winter kann mit S. der Heizenergieverbrauch von Gebäuden aller Art um 20-40% deutlich gesenkt werden, was als verminderter Verbrauch an fossilen Brennstoffen und Schadstoffreduzierung der Umwelt unmittelbar zugute kommt.

Zur aktiven Nutzung von Solarenergie siehe Sonnenkollektor und Solarzelle.
Solare Bauleitplanung

Lit.: A.Lohr u.a.: Energie- und umweltbewußtes Bauen mit der Sonne, Köln 1991

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Stand: 31. Jänner 2003
Erstellt: 7. Mai 2001
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
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