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Umweltlexikon-online.de: Netzfreischalter


(auch: Feldfreischaltautomat) Unter einem N. wird eine elektrische Schaltvorrichtung verstanden, die für alle nachgeschalteten Stromleitungen die Netzspannung (230 V) automatisch abschaltet, sobald kein Verbraucher mehr eingeschaltet ist.

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Beim Einschalten eines Verbrauchers wird die Netzspannung automatisch wieder zugeschaltet.
Insb. für den Stromkreis, der den Schlafbereich versorgt, empfiehlt sich für Elektrosensible (Elektrosmog) ein N.. Der N. schaltet, nachdem der letzte Verbraucher, z.B. die Nachttischlampe, ausgeschaltet wurde, den gesamten Stromkreis spannungsfrei, so daß der Schlafbereich dann frei von elektrischen Feldern ist. Ohne N. gehen von sämtlichen Stromleitungen und elektrischen Geräten elektrische Felder aus, auch wenn alle Verbraucher ausgeschaltet sind (Elektrosmog).

N. kosten etwa 150 bis 300 DM und werden im Sicherungskasten vom Elektrofachmann installiert. Es werden N. mit einpoliger und zweipoliger Abschaltung angeboten, wobei die einpolige Abschaltung, bei der nur die Phase abgeschaltet wird, die größte Sicherheit bietet. Zu beachten ist ferner, daß N. nur funktionieren können, wenn keine "versteckten" Stromverbraucher (wie z.B. ein netzbetriebener Radiowecker) am betreffenden Stromkreis hängen.

Lit.: H.L.König, E.Folkerts: Elektrischer Strom als Umweltfaktor, München 1992

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Stand: 27. Februar 2012
Erstellt: 21. Mai 2001
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in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
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