StartseiteRubrik: Energie   |  Stichwort: Kernspaltung

Umweltlexikon-online.de: Kernspaltung


Bei der Spaltung schwerer Atomkerne in zwei leichte Kerne werden große Mengen Energie in Form von Wärme frei.

Von besonderem Interesse sind Spaltstoffe wie Uran und Plutonium . Sie lassen sich durch Neutronen unter Energieabgabe spalten und geben gleichzeitig mehrere Neutronen ab, die neue K. auslösen können ( Kettenreaktion ). Die kleinste Spaltstoffmasse, die eine sich selbst erhaltende Kettenreaktion in Gang setzt, ist die kritische Masse , bei Uran -235: ca. 50 kg, bei Plutonium -239: ca. 5 kg. Durch technische Maßnahmen kann die kritische Masse verringert werden.
Spaltstoffe werden in Atomwaffen ( Kettenreaktion ) und Kernreaktoren in Kernkraftwerken (kontrollierte K.) eingesetzt.

Die bei der K. entstehenden Spaltprodukte sind radioaktiv und zerfallen unter Aussendung von Alpha-, Beta- und Gammastrahlung (Radioaktivität). Insgesamt entstehen etwa 200 künstliche Radionuklide. Bei der K. von 1 g Uran -235 wird dieselbe Energie frei wie bei der Verbrennung von 3 t Steinkohle . Technische Nutzung und Umweltauswirkungen: Kernkraftwerk , Hochtemperaturreaktor , Schneller Brüter, Brennstoffkreislauf . Das Gegenteil der K. ist die Kernfusion .

33615 Aufrufe seit August 2009
Stand: 23. März 2011
Erstellt: 18. Mai 2001
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
Das KATALYSE-Journal ist ein Projekt der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis.
Die presserechtliche Verantwortlichkeit entnehmen Sie bitte den Kontaktdaten des folgenden Impressums
© 1999 -


im Journal
Social Buttons
Über unser Institut
Inserate
Top-News
Inserate