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Rubrik: Energie
| Stichwort: Globalstrahlung
Umweltlexikon-online.de: Globalstrahlung
Die G. gibt an, wieviel Sonnenenergie auf der Erdoberfläche zur Verfügung steht. Um diese
Als Energie wird die Fähigkeit eines Systems bezeichnet, Arbeit zu leisten. Verschiedene Formen von Energie sind: Wärme, chemische, mechanische und elektrische Energie, die sich ineinander umwandeln lassen.
Energie
zu bestimmen, beginnt man mit dem Strahlungsangebot außerhalb der
Atmosphäre. Die sog.
siehe Globalstrahlung.
Solarkonstante
gibt die Strahlungsleistung an, die außerhalb der
Erdatmosphäre senkrecht auf eine Fläche trifft. Ihr Wert liegt bei etwa 1,35 kW/m2. 90% dieser Solarstrahlung liegt im Bereich des sichtbaren Lichts (Tageslicht) und des nahen Infrarots.
Auf dem Weg durch die
Atmosphäre bis zur Erdoberfläche gehen 53% der Solarleistung durch Reflexion und
Absorption von Stoffen: Aufnahme eines Stoffes in einen anderen und dessen gleichmäßige Verteilung. Beispiel: Kohlendioxid in Mineralwasser.
Absorption
verloren. Die verbleibenden 47% setzen sich zusammen aus direkter Solarstrahlung und diffuser Himmelsstrahlung, die Summe beider Komponenten wird als G. bezeichnet. Unter direkter Solarstrahlung versteht man den Anteil der
Strahlung ist Energie, die in Form von Wellen bzw. Teilchen ausgesandt wird. Als Strahlung bezeichnet man die elektromagnetische Strahlung dazu gehören Radiowellen, Mikrowellen, Infrarotstrahlung, Licht, UV-Strahlung, Röntgenstrahlung, Gammastrahlung, und die beim radioaktiven Zerfall entstehende Teilchenstrahlung, wozu Alphastrahlung, Betastrahlung und Neutronenstrahlung gerechnet werden (ionisierende Strahlung).
Strahlung
, der direkt aus der Sonnenrichtung als Parallelstrahlung einfällt.
siehe Globalstrahlung
Diffuse Himmelsstrahlung
dagegen ist der Anteil, der durch Streuung an Molekülen und Aerosolen der
Atmosphäre aus allen Richtungen auf die Erdoberfläche trifft.
Die
Als Energie wird die Fähigkeit eines Systems bezeichnet, Arbeit zu leisten. Verschiedene Formen von Energie sind: Wärme, chemische, mechanische und elektrische Energie, die sich ineinander umwandeln lassen.
Energie
, die jährlich als G. auf die Erdoberfläche gelangt, liegt mit 705 Mio TWh um das 7.000fache über dem jährlichen Weltenergieverbrauch (
Als Energie wird die Fähigkeit eines Systems bezeichnet, Arbeit zu leisten. Verschiedene Formen von Energie sind: Wärme, chemische, mechanische und elektrische Energie, die sich ineinander umwandeln lassen.
Energie
,
R. sind Energiequellen, die durch natürliche Energiespender ständig erneuert werden und somit unerschöpflich sind.
regenerative Energiequellen
,
Solarenergie).
In Wüstengebieten (Wüste) im Sonnengürtel der Erde finden wir eine jährliche G. von über 2.200 kWh/m2 mit einem Direktstrahlungsanteil von über 80%.
Solche Gebiete eignen sich ganz besonders zum Betrieb von
Solarkraftwerken, die die Solarstrahlung mit Spiegeln fokussieren.
In Deutschland liegt die jährliche G. bei nur 900-1.100 kWh/m2 bei einem Direkstrahlungsanteil von durchschnittlich 50%, der bei starker Bewölkung ganz entfallen kann.
Vgl. auch Graphik:
Die S. bezeichnet das System der Energieflüsse zwischen Atmosphäre und Erdoberfläche.
Strahlungsbilanz
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Stand: 31. Jänner 2003
Erstellt: 16. Mai 2001