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Umweltlexikon-online.de: Energiereserven


Die in der Erde lagernden Vorräte an fossilen Brennstoffen und Uran, aus denen heute ca. 90% des Weltprimärenergiebedarfs (Energie) gedeckt wird, bezeichnet man als E..

Bei gleichbleibendem Energiebedarf reichen die Welt-E. für Erdöl und Erdgas nur noch einige Jahrzehnte. Auch die Kernenergie ( Kernkraftwerk ) stellt ohne Schnellen Brüter nur eine kurze Übergangstechnologie dar. Lediglich Kohle ist noch für Jahrhunderte verfügbar, doch ist ihre Nutzung mit hohen Risiken belastet ( Schwefeldioxid , Stickoxide , Staub und vor allem Kohlendioxid ( Treibhauseffekt )).

Deutschland verfügt über nur sehr geringe Vorräte an Erdöl und Erdgas , wohingegen die Kohlevorräte mit 7.200 EJ, wovon 1.000 als sicher gewinnbar gelten, relativ groß sind.

Um den Energiehunger der Menschheit langfristig zu decken, bleiben neben der Kernfusion , bei der nicht abzusehen ist, ob sie jemals technisch und wirtschaftlich realisierbar sein wird, nur rationelle Energienutzung , Energiesparmaßnahmen und v.a. regenerative Energiequellen . Da schon heute eine Reihe regenerativer Systeme zur Verfügung stehen, stellt sich die Frage, warum man nicht diese forciert einsetzt, anstatt zunächst die letzten E. unter hohen Umweltbelastungen zu verbrauchen. Potentiale: Regenerative Energiequellen

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Stand: 30. Jänner 2003
Erstellt: 10. Mai 2001
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
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