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Umweltlexikon-online.de: Dezentrale Energieversorgung


Unter D. versteht man die verbrauchernahe Erzeugung von Wärme und insbesondere Strom in vielen kleinen Anlagen.

Strom soll mit regenerativen Energiequellen und mit Kraft-Wärme-Kopplung unter Abwärmenutzung erzeugt werden. Dabei finden Blockheizkraftwerke und kleine Heizkraftwerke ( Wirbelschichtfeuerung ) Verwendung (Nahwärme, Fernwärme). Gegenüber zentraler Energieversorgung mit hohen Umwandlungs- und Verteilungsverlusten bei der Stromerzeugung ( Kraftwerk , Hochspannungsleitung ) spart D. große Mengen an Primärenergie ( Energie ).

Unter Verwendung moderner Technologien (z.B. Katalysator bei Blockheizkraftwerken) und Nutzung regenerativer Energiequellen führt D. zur Verminderung der Schadstoffemissionen. In den USA werden bereits 6% des Stroms dezentral, auch durch Wind- und Solarenergie erzeugt. In Deutschland behindern energiewirtschaftliche Strukturen die Verbreitung von D.. Anlaß zur Hoffnung gibt das 1991 in Kraft getretene Stromeinspeisegesetz (Einspeisevergütung).


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Stand: 14. Februar 2012
Erstellt: 14. Februar 2012
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