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Rubrik: Energie
| Stichwort: Dezentrale Energieversorgung
Umweltlexikon-online.de: Dezentrale Energieversorgung
Unter D. versteht man die verbrauchernahe Erzeugung von Wärme und insbesondere Strom in vielen kleinen Anlagen.
Physikalisch: Bewegte elektrische Ladungen (Elektrizität) werden als elektrischer S. bezeichnet.
Strom
soll mit
regenerativen Energiequellen und mit Kraft-Wärme-Kopplung unter
Abwärmenutzung erzeugt werden. Dabei finden
Blockheizkraftwerke und kleine
Heizkraftwerke (
W. ist eine Feuerungstechnik zur Strom- und Wärmegewinnung, bei der fein gemahlene Kohle in einem Wirbelbett schwebend verbrannt wird.
Wirbelschichtfeuerung
) Verwendung (Nahwärme, Fernwärme). Gegenüber zentraler Energieversorgung mit hohen Umwandlungs- und Verteilungsverlusten bei der Stromerzeugung (
Kraftwerke sind Anlagen, die aus verschiedenen Energieträgern Strom gewinnen.
Kraftwerk
,
Mit Hilfe von Hochspannungsleitung wird elektrische Energie (Elektrizität, Strom) über große Entfernungen transportiert.
Hochspannungsleitung
) spart D. große Mengen an Primärenergie (
Als Energie wird die Fähigkeit eines Systems bezeichnet, Arbeit zu leisten. Verschiedene Formen von Energie sind: Wärme, chemische, mechanische und elektrische Energie, die sich ineinander umwandeln lassen.
Energie
).
Unter Verwendung moderner Technologien (z.B.
Katalysator bei Blockheizkraftwerken) und Nutzung regenerativer Energiequellen führt D. zur Verminderung der Schadstoffemissionen. In den USA werden bereits 6% des Stroms dezentral, auch durch
Wind- und
Solarenergie Ist Energie, die Voraussetzungen für das Leben und die natürlichen Energiekreisläufe schafft.
Solarenergie
erzeugt. In Deutschland behindern energiewirtschaftliche Strukturen die Verbreitung von D.. Anlaß zur Hoffnung gibt das 1991 in Kraft getretene Stromeinspeisegesetz (Einspeisevergütung).
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Stand: 14. Februar 2012
Erstellt: 14. Februar 2012