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Umweltlexikon



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Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat vor vermeintlichen Schnäppchen beim Kauf von Fernsehgeräten gewarnt.



Elefantenkuh Sabi dreht die Heizung ab. Und auch Affe, Nashorn und Co. stehen dem Dickhäuter in Sachen Klimaschutz in nichts nach.


Zum Wintersemester 2010/11 bietet das Zentrum für Fernstudien und Universitäre Weiterbildung (ZFUW) der Universität in Koblenz erneut eine berufliche Weiterbildungsmaßnahme zur EU-Wasserrahmenrichtlinie an.


Mit einer als Pressekonferenz inszenierten Demonstration haben Spitzenvertreter aus Umweltorganisationen, Parteien, ökologisch orientierten Verbänden und Unternehmen in Berlin vor dem Brandenburger Tor gegen die Atompolitik der Bundesregierung und für eine entschlossene Fortsetzung der Energiewende in Deutschland demonstriert.


Kosten-Nutzen-Verhältnisüberzeugt Verbraucher nicht. Die derzeitigen Angebote von intelligenten Stromzählern überzeugen die Verbraucher nicht. Dies ist das Ergebnis einer umfassenden forsa-Studie im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv).


Mit dem Affen als Tier des Monats Mai möchte der Bundesverband Menschen für Tierrechte die aktuelle Situation von Affen als Versuchstiere in den Fokus stellen.


Ökostrom ist schon lange kein Nischenprodukt mehr. Fast alle großen Energieanbieter und regionale Versorger bieten inzwischen ihren Kunde Ökostromtarife an.

Atommüll


Sämtliche radioaktive und verseuchte Materialien, die bei der Nutzung von Radioaktivität durch den Menschen anfallen und keine weitere Verwendung finden, werden A. genannt.

Hierzu zählen kontaminierte Arbeitskleidung (Kontamination) genauso wie abgebrannte Brennelemente aus Kernkraftwerken. Je nach Aktivität unterscheidet man schwachaktiven A. (Aktivität kleiner als 0,1 Curie/m3), mittelaktiven A. (0,1-1.000 Curie/m3) und hochaktiven A. (über 1.000 Curie/m3). Überall, wo mit radioaktiven Stoffen gearbeitet wird, entsteht A.: Forschung, Industrie (Lebensmittelbestrahlung, Leuchtfarben), Medizin (Nuklearmedizin, Strahlentherapie), Atomwaffenproduktion und vor allem im Kernkraftwerksbereich:

Kernkraftwerk , Wiederaufarbeitung und Brennstoffkreislauf. A. muß so gelagert werden, daß keine radioaktiven Substanzen in die Umwelt gelangen und die von ihm ausgehende radioaktive Strahlung Menschen und belebte Umwelt nicht erreicht; die hierfür vorgesehenen Anlagen heißen Endlager . Das eigentliche Problem stellt der hochaktive A. dar, der fast ausschließlich aus dem Kernkraftwerksbereich stammt: abgebrannte Brennelemente aus dem Kernkraftwerk , die direkt endgelagert werden sollen, und A. aus Wiederaufarbeitungsanlagen (Brennstoffkreislauf).

Der hochaktive A. muß die unvorstellbar lange Zeit von über 100.000 Jahren mit größter Sorgfalt von der Umwelt ferngehalten werden (Halbwertszeit). Die Wiederaufarbeitung vermindert durch die Plutoniumabtrennung die Aktivität des A. aus Kernkraftwerken lediglich um den Faktor 2-5 unter Beibehaltung der Plutoniumaktivität und führt zu hohen radioaktiven Belastungen beim Betrieb. Die Aktivität des A. ist bei direkter Endlagerung, wie auch nach Wiederaufarbeitung, erst nach einigen Mio Jahren auf die von Natururan abgeklungen.

Endlagerung: Die Endlagerung ist weltweit ein nicht gelöstes Problem. Keines der 26 Länder, die mit Kernenergie arbeiten, hat bisher eine sichere, dauerhafte und politisch akzeptierte Lösung gefunden, den nuklearen Abfall zu beseitigen (World Watch Institute). Schwach- und mittelaktiver A. wird in Fässern in alten Bergwerken und Salzstöcken gelagert. Die Versenkung im Meer wurde 1984 weltweit gestoppt, da die benutzten Behälter nur wenige Jahrzehnte Sicherheit boten. Für hochaktiven A. sind Salzstöcke in Erprobung. Der hochaktive A. aus der Wiederaufarbeitung soll in verfestigter Form in Glasblöcke eingeschmolzen und in geringerer Menge in Beton- und Bitumenblöcke gegeben werden.

Radioaktive Belastungen der Umwelt können entstehen, wenn die Behälter durch Strahlenbelastung und Hitze spröde werden oder gar brechen. Dabei können radioaktive Gase aus dem Salzstock entweichen. Die größte Gefahr besteht, wenn radioaktive Substanzen ins Grundwasser gelangen. Ob dies möglich ist, hängt ab von der geologischen Stabilität des Salzstocks (auch gegen Erdbeben), den Grundwasserströmen um den Salzstock und möglichen Strukturveränderungen des Salzes durch die Strahlung und hohe Wärmeabgabe des A.. Salzstöcke, z.B. in den USA oder in der BRD, die lange als sicher galten, zeigen bereits nach wenigen Jahren Grundwasserprobleme. Viele Länder werden gezwungen sein, bis weit ins 21. Jahrhundert den A. in oberirdischen Zwischenlagern (Brennstoffkreislauf) zu lagern.

Situation in den alten Bundesländern: Da für hochaktiven A. noch keine Endlager existieren, wächst der A.-Berg an hochaktivem Müll jährlich um 600t. Bis zum Jahr 2000 werden sich etwa 7.500 t in Kompakt- und Zwischenlagern (Brennstoffkreislauf) angesammelt haben. Ob bis zum Jahr 2000 der Salzstock Gorleben (bei Hannover) als Endlager für hochaktiven A. zur Verfügung stehen wird, ist offen. Es zeichnet sich immer stärker ab, daß der Salzstock in Gorleben ungeeignet ist. Neben Topfrissen, die prinzipiell mit Betoninjektionen abzudichten sind, scheinen auch tektonische Risse vorzuliegen. Beim Jahreswechsel 1991/92 kam es zudem zu unerwarteten Salzlaugenzuflüssen. Versuche, den Salzstock gegen wasserführende Risse abzudichten, schlugen bisher fehl.


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  • Radioaktivität

Haupttreffer:

Albtraum Atommüll - Ein Film von Eric Guéret Albtraum Atommüll - Ein Film von Eric Guéret
Berlin, 22.02.2010: Endlagerstätten, die mit Wasser voll laufen. Illegal und unter freiem Himmel in Sibirien eingelagerter französischer Atommüll. Schwer umkämpfte Castor-Transporte: Atommüll ist und bleibt die Schwachstelle der Atomenergie, ihre Achillesferse, ihr verdrängter Alptraum.
Keine voreilige Entscheidung zum Atommülllager Asse Keine voreilige Entscheidung zum Atommülllager Asse
Berlin, 13.01.2010: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat davor gewarnt, sich voreilig auf eine bestimmte Option zur Zukunft des Atommüllendlagers Asse in Niedersachsen festzulegen. Die bisherigen Erkenntnisse über das eingelagerte radioaktive Inventar in dem ehemaligen Bergwerk und über den Zustand des Salzstocks ließen die Entscheidung für eine der drei untersuchten Schließungsvarianten nicht zu.
Alptraum in Großbritannien: Atommülltransport in London völlig ungeschützt Alptraum in Großbritannien: Atommülltransport in London völlig ungeschützt
Hamburg, 25.07.2006: "Das Tor stand offen, nirgendwo Wachpersonal in Sicht ... Ich ging zum Zug hinüber und platzierte meine Bombe", berichtet ein Journalist der britischen Zeitung Daily Mirror. Sein Artikel hat am Freitag in England für Schlagzeilen gesorgt. Der Zug: ein Atommülltransport. Der Schauplatz: ein Betriebsgelände der Bahn im Nordwesten Londons. Alles war echt, nur die Bombe war vorgetäuscht.
Atommüll verseucht Grundwasser in der Normandie Atommüll verseucht Grundwasser in der Normandie
Hamburg/La Hague, 24.05.2006: Eine Halde mit radioaktivem Atommüll, unter anderem aus Deutschland, verseucht Grundwasser in der Umgebung des normannischen Ortes La Hague. Wasserproben des französischen Labors ACRO weisen Tritiumwerte von 750 Becquerel pro Liter auf. Damit übersteigen sie die europäischen Grenzwerte um das Siebenfache. Die ortsansässigen Bauern benutzen dieses Wasser zum Tränken ihres Viehs.
"Mehr Atommüll – weniger Klimaschutz"
Berlin, 30.08.2005: "Länger Strahlentod riskieren, mehr Atommüll produzieren" skandierten Aktivisten des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) heute vor der Dortmunder Westfalenhalle, als die Delegierten zum CDU-Wahlparteitag eintrafen. Auf einem verfremdeten Wahlplakat mit dem Porträt Angela Merkels steht unter dem Slogan "Deutschlands Chancen nutzen" die Bemerkung "Mehr Atommüll – weniger Klimaschutz".

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