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Umweltlexikon-online.de: Schmelzfeuerung


Die S. ist eine Feuerungstechnik, die in Stein-Kohlekraftwerken zur Verbrennung von Kohle mit hohem Aschegehalt benutzt wird.

Bei Temperaturen von 1.500-1.600 Grad C schmilzt die Asche, kann flüssig abgezogen und granuliert werden. Entstehende Flugasche wird aus dem Abgas gefiltert und wieder dem Brennraum zugeführt. Vorteile der S. sind: gute Brennstoffausnutzung, einfache Lagerung des Aschegranulats.

Hauptnachteil der S. sind die hohen Stickoxidemissionen. Während die Großfeuerungsanlagenverordnung 1983 noch Ausnahmeregelungen für S. erließ und 1.800 mg/m3 Stickoxide in der Abluft erlaubte, dürfen heute auch Anlagen mit S. nur noch 200 mg/m3 emittieren.

Durch Nachrüstung mit Stufenbrennern und Abgasrezirkulation können die Stickoxidemissionen ohne großen Kostenaufwand auf 1.000 mg/m3 reduziert werden ( Stickoxidminderung ). Um jedoch den Grenzwert von 200 mg/m3 einzuhalten, sind aufwendige Rauchgasentstickungsanlagen mit Katalysator-Technik erforderlich.

Alternativen zur S., mit der knapp die Hälfte wetsdeutscher Steinkohlekraftwerke betrieben werden, sind der Einsatz der Wirbelschichtfeuerung bei stark aschehaltiger und der Trockenfeuerung bei hochwertiger Kohle.


    @Umweltlexikon?
  • Kohlekraftwerken, Verbrennung , Kohle
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Stand: 7. März 2003
Erstellt: 8. Mai 2001
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
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