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Umweltlexikon-online.de: Assimilation


Umwandlung von aus der Umgebung aufgenommenen anorganischen Substanzen in körpereigene organische Stoffe.
1) Bezieht sich i.a. auf die Kohlenstoff -Asimmilation der chlorophyllhaltigen Pflanzenteile. Dabei wird Kohlendioxid (CO2) aus der Luft mit Hilfe des Sonnenlichts und Wasser zu Glucose (Traubenzucker) umgewandelt ( Photosynthese ). Die A.-Intensität ist von den Faktoren: Temperatur , Wasser , CO2-Versorgung, Lichtintensität u.v.a. abhängig. Die Netto-A. eines Buchenwaldes pro Jahr beträgt ca. 21.500 kg Glucose, bzw. 8,6 t Kohlenstoff /Hektar. Die Kohlenstoff -A. ist ein wichtiger Faktor zur Reduktion des CO2-Gehalts in der Atmosphäre ( Treibhauseffekt ). 2) Produktion von pflanzeneigenen Stickstoffverbindungen im Boden , wobei Ammonium- Ionen in Kohlenstoffgerüste eingebaut werden und Aminosäuren entstehen (Stickstoff-A.). 3) Aufbau körpereigener Stoffe aus Abbauprodukten der Nahrung, z.B. Proteine aus Aminosäuren.

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Stand: 10. Februar 2012
Erstellt: 10. Februar 2012
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