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Rubrik: Chemie_Prozesse
| Stichwort: Altölverordnung
Umweltlexikon-online.de: Altölverordnung
Seit dem 1. November 1987 wird die Wiederaufarbeitung von Altöl, das beim Ölwechsel zu Hause, in Tankstellen und Werkstätten oder in der Industrie anfällt, in der neuen A. geregelt.Danach sind alle Geschäfte, die Schmier- oder Kühlöle verkaufen (z.B. Tankstellen, Werkstätten und SB-Märkte), verpflichtet, das Altöl ihrer Kunden zurückzunehmen. Wer Altöl produziert oder verwendet, muß spezielle Vorschriften beachten, z.B. die
Durch die G. können die im Abfall enthaltenen Wertstoffe sortenrein erfaßt und einer Wiederverwertung zugeführt werden.
getrennte Sammlung
von mineralischen und synthetischen Altölen, die Voraussetzung dafür ist, daß Altöle stofflich (und nicht thermisch!) wiederverwertet werden können. Diese
siehe Atommüll, Abfall, kommunale Abfallbeseitigung, Abwässerreinigung
Entsorgung
ist i.d.R. kostenlos. Außerdem müssen die Verkaufsstellen über eine Einrichtung verfügen, die es ermöglicht, den Ölwechsel fachgerecht durchzuführen.
Die A. sieht vor, daß grundsätzlich nur Verbrennungsmotoren-, Getriebe- sowie mineralische Maschinen-, Turbinen- und Hydrauliköle wiederaufgearbeitet werden dürfen (andere Öle nur dann, wenn sie keine
Stoffe, die durch ihre chemische oder physikalische Wirkung in der Lage sind, Mensch und Umwelt zu schädigen.
Schadstoffe
enthalten). Altöle, bei denen der Anteil an
P. (Polychlorierte Biphenyle) gehören zur Gruppe der chlorierten Kohlenwasserstoffe.
PCB
über 20 ppm liegt, sind von der Weiterverarbeitung ausgeschlossen. Diese Begrenzung entfällt, wenn durch neue Verfahren PCBs bei der Verarbeitung zerstört werden können.
Nicht wiederaufzuarbeitende Altöle sind als Sonderabfall zu entsorgen oder können verbrannt werden. Die
Als Verbrennung bezeichnet man umgangssprachlich eine chemische Reaktion, bei der sich ein chemisches Element schnell und unter Wärmeabgabe mit Sauerstoff verbindet.
Verbrennung
von Altöl sollte in
Sondermüllverbrennungsanlagen geschehen, da die Verbrennung von Altöl, z.B. in
Zementwerken zur Wärmeerzeugung, eine Quelle von
Dioxinen und Furanen ist (Zement).
@Umweltlexikon?-
In der Wiederaufarbeitungs-Anlage werden abgebrannte Brennelemente von Kernkraftwerken mechanisch zerkleinert und in Salpetersäure aufgelöst, um dann durch chemische Prozesse das im Kernkraftwerk entstandene Plutonium und das noch verwertbare Uran vom übrigen Atommüll abzutrennen (Brennstoffkreislauf).
Wiederaufarbeitung
,
Auch als sekundärer Sektor bezeichnet, in Abgrenzung von Landwirtschaft (primärer Sektor) und Dienstleistungen (tertiärer Sektor).
Industrie
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