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Umweltlexikon-online.de: Remobilisierung


Zurückführen einer fest gebundenen chemischen Verbindungsform eines Stoffes (z.B. Schwermetall) in eine weniger stark gebundene oder lösliche Form.

Die R. ist in folgenden Bereichen relevant:
- Im Boden können Stoffe, die in löslicher oder leicht austauschbarer Bindungsform vorliegen, von Pflanzen oder Bodenorganismen aufgenommen und akkumuliert ( Bioakkumulation ) und in tiefere Bodenschichten oder ins Grundwasser verlagert werden ( Bodenaustauscher , Bodenbelastung ).

- In Gewässersedimenten kann die R. zu einer Erhöhung der Konzentration eines Stoffes im Wasser führen ( EDTA ).

- Auch im menschlichen Körper liegen Stoffe in mehr oder weniger stark gebundener Form vor und Mobilisierungsvorgänge führen zum Transport in andere Organe oder zur Erhöhung der Konzentration eines Stoffes in Blut oder Urin.

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Stand: 17. Jänner 2003
Erstellt: 8. Mai 2001
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
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