Umweltlexikon

Film über tierschutzgerechtes Management

Erstmals wollen Vertreter von Kommission, Parlament und Rat der EU den illegalen Import von Hölzern und Holzprodukten europaweit regeln.
Nie zuvor hat sich das Leben auf unserem Planeten so rasch verändert, wie in den vergangenen hundert Jahren. Immer mehr Lebensräume werden unbewohnbar, Tier- und Pflanzenarten sterben in geradezu unheimlichem Tempo aus.

Der Internationale Koordinierungsrat des UNESCO-Programms Der Mensch und die Biosphäre (MAB) wird im nächsten Jahr in Deutschland tagen.

Rund 20.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene fordern zusammen mit dem WWF die deutschen Kinderbuchverlage auf, ihre Produktion verantwortlich zu gestalten.

Klimaschutz im Wald muss die Interessen der Waldbewohner und den Schutz der Biodiversität berücksichtigen. Dies ist die Hauptforderung von CARE und WWF.

Rund 65.000 junge Aale wird Ministerin Ilse Aigner in der Havel aussetzen, mit dem Ziel, den Bestand der Tiere in den Flüssen zu stärken.
Mit insgesamt 5.000 Euro ist der Hochwasserpreis der Hochwassernotgemeinschaft Rhein e. V. dotiert, der sich vorallem an Kunstschaffende auch über den Mitgliedsbereich der HWNG Rhein hinaus richtet.
Bodenversauerung
Die B. stellt für die meisten mitteleuropäischen Böden einen natürlichen Vorgang dar. Säuren entstehen v.a. durch das beim
Photochemischer Abbau, Chemischer Abbau, Physiologischer Abbau.
Abbau
von
Als B. wird die auf der Erde vorhandene organische Substanz in lebenden, toten oder zersetzten Organismen bzw. deren Exkrementen bezeichnet. Biochemische Grundlage jeglicher B. ist der Kohlenstoff. Alle B. ist durch die von grünen Pflanzen gespeicherte Sonnenenergie entstanden.
Biomasse
und der Wurzelatmung freigesetzte
Farbloses, unbrennbares, schwach säuerliches riechendes und schmeckendes Gas. In freiem Zustand natürlicher Bestandteil von Luft (0,03 0,036 Vol.-Prozent) und Mineralquellen.
Kohlendioxid
, aus der sich Kohlensäure bildet, sowie bei der
siehe Mikrobielles Transformationsvermögen.
Nitrifikation
(Mikrobielles Transformationsvermögen) von mineralischem Stickstoff und der Humifizierung (
Gesamtheit der abgestorbenen Substanz des Bodens, meist auch als A-Horizont (Bodenhorizonte) bezeichnet, die einem ständigen Ab-, Um- und Aufbauprozeß unterworfen sind.
Humus
). Diese natürlich ablaufenden Prozesse beeinflussen die Prozesse der Bodenbildung und sind dadurch maßgeblich an der Ausbildung der Vielzahl von
Die unterschiedlichen B. sind durch bestimmte Bodenhorizont-Kombinationen gekennzeichnet.
Bodentypen
beteiligt.
Die mit der B. verknüpfte Verschlechterung der Standorteigenschaften für die Vegetation und
B. bilden eine Biozönose, die in ihrer Gesamtheit als Edaphon bezeichnet wird.
Bodenorganismen
wird bei landwirtschaftlich genutzten Böden i.d.R. durch gezielte
Ziel einer K. (= Kalkdüngung) ist die Erhöhung des pH-Wertes des Bodens (Bodenreaktion).
Kalkung
und Düngung kompensiert.
Erst als Folge der starken Nutzung fossiler Brennstoffe sind die Prozesse der B. so weit verstärkt worden, dass sie zu negativen Veränderungen der Ökosysteme geführt haben. Der Eintrag sauer wirkender Luftschadstoffe ist maßgeblich an der Entstehung der Waldschäden (
Immissionsbedingtes W. tritt seit der Errichtung größerer Industrien auf. Durch die zunehmende Industrialisierung und den Bau hoher Schornsteine, die die Schadstoffe großräumig verteilten, trat das W. dann seit Beginn der 70er Jahre großflächig auf.
Waldsterben
) beteiligt.
Neben den Emissionen von
S. ist ein farbloses, stechend riechendes Gas, das beim Einleiten in Wasser schweflige Säure bildet. In der Natur befindet sich S. in vulkanischen Gasen und im Erdgas. 98 Prozent des industriell erzeugten S. dient zur Schwefelsäureherstellung.
Schwefeldioxid
und Stickoxiden (
Bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe (Kohle, Erdöl, Erdgas) wird der enthaltene Schwefel zum größten teil in gasförmiges Schwefeldioxid umgewandelt.
saurer Regen
), die für die
I. ist die Einwirkung der emittierten Schadstoffe auf Pflanzen, Tiere und Menschen sowie Gebäude, nachdem sie sich in der Luft, dem Wasser oder dem Boden ausgebreitet oder auch chemisch oder physikalisch umgewandelt haben.
Immission
starker Säuren verantwortlich sind, stellen in Gebieten mit
Als Massentierhaltung wird die konzentrierte Haltung von Tieren, v.a. Geflügel, Rindern und Schweinen in großer Zahl auf engem Raum (z.B. Batteriehaltung von Legehennen)zur Erzeugung tierischer Nahrungsmittel bezeichnet. Massentierhaltung erfolgt mit sehr großen Beständen und meist nur eine Tierart.
Massentierhaltung
erhöhte Einträge von Ammonium (Gülle nach ihrer
siehe Mikrobielles Transformationsvermögen.
Nitrifikation
) einen indirekten Eintrag von Säure dar.
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Wieviel Boden braucht der Mensch?
München, 22.08.2010: Jeder sechste Mensch auf der Welt hat nicht genug zu essen, insgesamt wird die Zahl der Hungernden weltweit inzwischen auf etwa eine Milliarde geschätzt; das 21. Jahrhundert wird schon als Hungerjahrhundert bezeichnet. Ein Grund für diese alarmierende Entwicklung ist nicht zuletzt unser sorgloser Umgang mit dem Fundament unserer Existenz, der Ressource Boden. |
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Raubbau von begrenzten Bodenschätzen im pazifischen Raum
Zellingen, 02.12.2009: Schon in der Kolonialzeit wurden die Bodenschätze der pazifischen Inseln, ohne Rücksicht geplündert. Oft waren die Erträge schon nach wenigen Jahren erschöpft und karge Mondlandschaften entstanden. Aus Kostengründen sind auch heute noch Renaturierungen selten. Gerne wird Raubbau mit Wohlstand für alle und vor allem für die Region begründet, doch allzu oft gehen nur wenige als Gewinner aber ein Großteil als Verlierer daraus hervor. |
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SPD-Wahlwerbung - Bodenlose Frechheit
Berlin, 21.09.2009: In einer kürzlich verbreiteten Wahlzeitung der SPD wirbt die Partei mit einem Statement der WWF-Klimachefin Regine Günther und suggeriert, die Umweltschützerin und der WWF würden zur Wahl der SPD aufrufen. Unter dem Slogan "Den Richtigen wählen Prominente Unterstützung für Frank-Walter Steinmeier veröffentlichte die Partei Zitate von diversen Personen des öffentlichen Lebens. |
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Mutterboden, Dämmstoffe und Medikamente aus Holz
Frankfurt, 04.06.2009: Bisher bleibt das Potenzial von Holz als nachwachsendem Rohstoff größtenteils ungenutzt: So landet die Grundsubstanz Lignin, die ein Drittel des Holzes ausmacht, zu 95 Prozent in den Öfen der Zellstofffabriken. Doch Lignin kann mehr sein als Brennstoff, zum Beispiel ein hochwertiger Humusersatzstoff. |
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Muscheln - einzigartiges Klimaarchiv am Meeresboden
Mainz, 25.06.2008: Wer demnächst in seinem Sommerurlaub am Meer eine Muschelschale findet, wird wohl kaum wissen, dass er damit ein einzigartiges Klimaarchiv in den Händen hält. Univ.-Prof. Dr. Bernd Schöne jedoch offenbaren die harten Kalkschalen einen Blick tief in die Vergangenheit unserer Erde und vor allem einen Einblick in das Klima vergangener Zeiten. |
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