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Umweltlexikon-online.de: Bodentypen


Die unterschiedlichen B. sind durch bestimmte Bodenhorizont-Kombinationen gekennzeichnet.

Da der Boden einer ständigen Veränderung ( Bodenentwicklung ) unterliegt, sind die Übergänge zwischen den B. fließend.
In der Bodensystematik Deutschlands unterscheidet man u.a.:

Rendzina: flachgründiger, basischer A-C- Boden ( Bodenhorizonte ) z.B. an Berghängen;

Braunerde: typischer Boden mitteleuropäischer Wälder mit ausgeprägtem A-B-C-Profil ohne scharfe Übergänge, stellt oft nur kurze Zwischenstadien dar;

Schwarzerde: dunkelgefärbter Boden der Steppe und Waldsteppe mit einem mächtigen humusreichen Mineralhorizont im Oberboden;

Bleicherde (Podsole): saurer Boden in Nadelwäldern oder Heidegebieten, der im A-Horizont durch Auswaschungen ausgeblichen und im B-Horizont durch Einwaschungen bis zur Wasserundurchlässigkeit verfestigt ist;

Gleyboden: grundwasserbeeinflußter Boden , der im Bereich des Grundwassers (Reduktionszone) grau-schwarz und oberhalb der Grundwasserlinie (Oxidationszone) rostartig gefärbt ist.

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Stand: 17. März 2006
Erstellt: 15. Mai 2001
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
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