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Rubrik: Boden
| Stichwort: Bodensanierung
Umweltlexikon-online.de: Bodensanierung
Bei der B. wird eine Bodenbelastung entweder behoben oder gemildert.Ziel der B. ist die Verhinderung einer Schadstoffaufnahme durch Kulturpflanzen, einer Grundwasserkontamination und/oder einer Schädigung von Pflanzenbewuchs und
B. bilden eine Biozönose, die in ihrer Gesamtheit als Edaphon bezeichnet wird.
Bodenorganismen
. Die
Stoffe, die durch ihre chemische oder physikalische Wirkung in der Lage sind, Mensch und Umwelt zu schädigen.
Schadstoffe
werden entweder aus dem
Boden ist ein Teil der belebten obersten Erdkruste.
Boden
entfernt oder im
Boden ist ein Teil der belebten obersten Erdkruste.
Boden
eliminiert, immobilisiert bzw. verdünnt (
Zurückführen einer fest gebundenen chemischen Verbindungsform eines Stoffes (z.B. Schwermetall) in eine weniger stark gebundene oder lösliche Form.
Remobilisierung
).
Die Entfernung erfolgt durch Auswaschen löslicher Stoffe mit
Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.
Wasser
(z.B. Auswaschen von Salzen bei einem versalzten
Boden ist ein Teil der belebten obersten Erdkruste.
Boden
) oder Absaugen flüchtiger Stoffe.
Die Eliminierung erfolgt durch biologischen
Photochemischer Abbau, Chemischer Abbau, Physiologischer Abbau.
Abbau
(z.B. von organischen Schadstoffen). Dieser läßt sich durch Verbesserung der Lebensbedingungen der
B. bilden eine Biozönose, die in ihrer Gesamtheit als Edaphon bezeichnet wird.
Bodenorganismen
fördern, d.h. durch organische und ggf. mineralische Düngung, Belüftung oder Bewässerung. Die Effizienz des Abbaus wird z.T. durch eine Bodenimpfung mit schadstoffadaptierten
Bakterien oder Pilzen erhöht.
Die Immobilisierung erfolgt durch Pufferung, d.h. durch Adsorption an Austauschern oder Fällung nach Reaktion mit bodeneigenen Stoffen. Der Zusatz von Adsorbentien (Humus, Tonminerale, Sesquioxide) oder Fällungsmitteln (z.B. Phosphat für Blei-Ionen) verbessert die Immobilisierung. Adsorption und Fällung sind oft abhängig vom pH-Wert, da eine pH-Erhöhung z.B. durch Kalkung die Mobilität der Schwermetalle senkt.
Die Verdünnung (Senkung der Konzentration) erfolgt durch Mischen kontaminierter Bodenlagen mit nichtkontaminierten, z.B. durch (Tief)pflügen oder durch Auftrag eines Fremdbodens.
Alle B.-Schritte erfordern den Einsatz aufwendiger und kostenintensiver Technologien und bergen die Gefahr, daß zusammen mit den Schadstoffen auch
B. bilden eine Biozönose, die in ihrer Gesamtheit als Edaphon bezeichnet wird.
Bodenorganismen
vernichtet werden.
Als A. werden ehem. Deponien, Industrie- und Gewerbestandorte, undichte Leitungssysteme und defekte Abwasserkanäle und unsachgemäß gelagerte wassergefährdende Stoffe und chemische Kampfstoffe bezeichnet.
Altlasten
Lit.: BMU: Maßnahmen zum Bodenschutz, Bonn 1987; BMI: Bodenschutzkonzeption der Bundesregierung, Stuttgart 1985
@Umweltlexikon?-
Der Boden bedarf aufgrund seiner hohen B. durch Schadstoffe und andere menschliche Eingriffe eines besonderen Schutzes.
Bodenbelastung
,
siehe Bodenbelastung.
Bodenschutz
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Stand: 13. Februar 2012
Erstellt: 13. Februar 2012