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Rubrik: Boden
| Stichwort: Atolle
Umweltlexikon-online.de: Atolle
A. ist dieser ringförmige Rifftyp vor allem aus der Südsee und von den Malediven im Indischen Ozean. Die größten A. haben einen Durchmesser von über hundert Kilometern.Sie bestehen aus einem ringförmigen Riffkranz, der eine
L. sind größere offene Wasserflächen, die von einem Riff eingesäumt werden. Das kann ein breiter Meeresarm sein, der zwischen Festland und einem weit vor gelagerten Barriere-Riff liegt oder beim L.-Saumriff die Wasserfläche zwischen Ufer und dem in Sichtweite liegenden Riffwatt. Am deutlichsten ausgeprägt sind die im Inneren der kreisförmigen Atolle liegenden L.
Lagune
umschließt. Der Riff-Außenhang fällt manchmal mehrere tausend Meter steil ab, während die
L. sind größere offene Wasserflächen, die von einem Riff eingesäumt werden. Das kann ein breiter Meeresarm sein, der zwischen Festland und einem weit vor gelagerten Barriere-Riff liegt oder beim L.-Saumriff die Wasserfläche zwischen Ufer und dem in Sichtweite liegenden Riffwatt. Am deutlichsten ausgeprägt sind die im Inneren der kreisförmigen Atolle liegenden L.
Lagune
je nach Größe des A. eine Tiefe von wenigen Metern bis zu knapp 100 Metern erreicht. Oft bilden sich im Laufe der Zeit Inseln aus Sand und Korallenschutt auf dem Riffkranz.
Die einzige plausible Erklärung für die Entstehung der Ringriffe liegt in der Plattentektonik: den unendlich langsamen Veränderungen und Bewegungen der Erdkruste. Sie türmten im Lauf der Erdgeschichte nicht nur Gebirge wie Himalaja oder
Höchstes Gebirge in Europa, mit einer Fläche von 220.000 Quadratkilometer. Die A. sind als Wasserspeicher, Klimaregulator, ökologische Nische und als Erholungsgebiet eines der ökologisch wichtigsten Gebiete in Europa.
Alpen
Tausende Meter hoch, sondern ließen an anderer Stelle auch vulkanische Inseln aus dem Tiefsee-Meeresboden sprießen und manchmal später wieder versinken.
Weil diese Prozesse sehr langsam abliefen, konnten die Korallenriffe, die anfangs als Ufersaumriffe die Inseln umgaben, ebenso langsam in die Höhe wachsen. Die Lebensbedingungen im Innern der sich bildenden
L. sind größere offene Wasserflächen, die von einem Riff eingesäumt werden. Das kann ein breiter Meeresarm sein, der zwischen Festland und einem weit vor gelagerten Barriere-Riff liegt oder beim L.-Saumriff die Wasserfläche zwischen Ufer und dem in Sichtweite liegenden Riffwatt. Am deutlichsten ausgeprägt sind die im Inneren der kreisförmigen Atolle liegenden L.
Lagune
sind für Korallen ungünstiger als auf den Außenseiten. Durch den geringeren Wasseraustausch wird weniger
Im Wasser schwebende, mikroskopisch kleine Organismen, die sich nicht selbst fortbewegen können.
Plankton
angetrieben und das
Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.
Wasser
erwärmt sich teilweise über das für Korallen verträgliche Maß. Damit wuchsen die Korallen zwar am Riffrand in die Höhe, ließen aber im Innern weitgehend korallenfreie Lagunen entstehen. Typisch für Lagunenböden sind Sandflächen, Algenteppiche und Seegraswiesen mit nur vereinzelten Korallenkolonien.
Quelle und Text von Gerd Haegele, freier Mitarbeiter der Zoologischen Staatssammlung München und Autor der CD-ROM:
Korallenriffe - ein Lebensraum und seine BewohnerHabitat Verlag Gerd Haegele
+49 (0)89-52 38 90 37
www.habitat-verlag.deinfo@gerd-haegele.de
ISBN: 3-9809516-0-X
Anzahl Abbildungen: 1800 Unterwasser-Fotografien plus Grafiken und Animationen
Preis: 24,80 ;
Hier gelangen Sie zu unserer Rezension der CD-ROM:
Hier können Sie die CD-ROM Korallenriffe - ein Lebensraum und seine Bewohner
direkt bestellen:
http://www.habitat-verlag.de
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Stand: 10. Februar 2012
Erstellt: 10. Februar 2012