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Rubrik: Bauen_Wohnen
| Stichwort: Wärmedämmstoffe
Umweltlexikon-online.de: Wärmedämmstoffe
Als W. werden die Baustoffe bezeichnet, die dafür eingesetzt werden, den Wärmedurchgang durch die Außenhülle eines Gebäudes zu vermindern. W. werden aus sehr unterschiedlichen Materialien hergestellt, denen jedoch eines gemeinsam ist: großes Volumen bei geringem Gewicht infolge der vielen eingeschlossenen Hohlräume. Die in den Hohlräumen verbleibende
Die Luft besteht hauptsächlich aus den Gasen Stickstoff (ca. 78 Vol.-%), Sauerstoff (ca. 21 Vol.-%), ca. 0,03 Vol.-% Kohlendioxid, unterschiedlichen Edelgasen (weniger als 1 Vol.-%) sowie verschiedenen Schadstoffen.
Luft
bewirkt die geringe Wärmeleitfähigkeit des Baustoffes (
Der Wärmedurchgangskoeffizient, auch kWert genannt, ist ein Maß für den Wärmestrom, der bei einer Temperaturdifferenz von 1 Kelvin durch ein 1 m2 großes Bauteil fließt. Einheit: W/m2K
k-Wert
). W. sind Leichtbaustoffe mit einer Rohdichte von 35 bis 150 kg/m3. Sie können in künstliche W. und natürliche W. unterteilt werden. Insb. von den künstlichen W. können infolge von Faserabgaben und/oder Ausdünstungen gesundheitliche Gefahren ausgehen.
Künstliche organische W.:
Der Massen-Kunststoff P. (Kennzeichnung: PS) wird durch Polymerisation aus Styrol (Vinylbenzol) hergestellt.
Polystyrol
-,
Polyurethanplatten und -schäume.
Man unterscheidet zwischen:
Künstliche mineralische W.:
Beim Einsatz von M., künstlichen Mineralfaser wie Steinwolle und Glaswolle, werden ähnlich gesundheitsgefährdende Wirkungen wie bei Asbest vermutet.
Mineralwolle
und
S. wird aus Glas (mit Altglasanteil), das mit Kohlendioxid geschäumt ist, hergestellt.
Schaumglas
(Transparente Wärmedämmung).
Natürliche organische W.: Holzweichfaserplatten,
Aus dem Rohstoff Fichtenholz und den Zusätzen Zement oder Magnesia als Bindemittel sowie Bittersalz als Schutzimprägnierung hergestellte Platte.
Holzwolleleichtbauplatten
,
Cellulosedämmstoffe,
K. wird aus der Rinde der K.-Eiche gewonnen und als Bodenbelag, Tapete und Wärmedämmung verwendet.
Kork
,
Kokosfasern sind grob und relativ reißfest, sie werden v.a. aus dem Kopra der Kokosnuss teilweise auch aus den Blättern der Kokospalme gewonnen.
Kokosfasern
,
Stroh war früher ein begehrtes Material für die Tierhaltung, da es als Streu verwendet wurde.
Stroh
und
Schilfrohr.
Siehe auch Stichwort Naturdämmstoffe.
Natürliche mineralische W.: Blähton, expandierte
Als Rohmaterial für P. dient vulkanisches, wasserhaltiges Gesteinsglas, z.B. des Rhydoliths und anderer Ergußgesteine mit feinkugeligem, tropfenartigem Innengefüge.
Perlite
und
Vermiculite.
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Die B. beschreibt die ein Bauwerk beeinflussenden physikalischen Phänomene Schall (Schalldämmung, Schallschutz, Schallschutz in Gebäuden, Schallschutzfenster), Wärme (Wärmedämmstoffe, Wärmedämmung, k-Wert, Wärmeschutzverglasung, Wärmeschutzverordnung, Wärmetransport, Infrarotstrahlung), Feuchte (Dampfsperre, Diffusion, Diffusionswiderstand: Hygroskopisch, Kapillare Leitfähigkeit, Sorptionsvermögen, Taupunkt), Licht (Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen, Halogenlampen, Glühbirnen) und Brand (Brandschutz).
Bauphysik
,
N. sind Häuser, die deutlich weniger Heizenergie verbrauchen als heutige Standardbauten. Gegenüber Gebäuden, die nach der gültigen Wärmeschutzverordnung gebaut sind, liegt der Heizwärmebedarf (Heizung) bei N. um etwa 30 - 50 % niedriger.
Niedrigenergiehaus
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Stand: 14. Februar 2012
Erstellt: 14. Februar 2012