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Umweltlexikon-online.de: Wärmedämmstoffe


Als W. werden die Baustoffe bezeichnet, die dafür eingesetzt werden, den Wärmedurchgang durch die Außenhülle eines Gebäudes zu vermindern.

W. werden aus sehr unterschiedlichen Materialien hergestellt, denen jedoch eines gemeinsam ist: großes Volumen bei geringem Gewicht infolge der vielen eingeschlossenen Hohlräume. Die in den Hohlräumen verbleibende Luft bewirkt die geringe Wärmeleitfähigkeit des Baustoffes ( k-Wert ). W. sind Leichtbaustoffe mit einer Rohdichte von 35 bis 150 kg/m3. Sie können in künstliche W. und natürliche W. unterteilt werden. Insb. von den künstlichen W. können infolge von Faserabgaben und/oder Ausdünstungen gesundheitliche Gefahren ausgehen.
Künstliche organische W.: Polystyrol -, Polyurethanplatten und -schäume.

Man unterscheidet zwischen:
Künstliche mineralische W.: Mineralwolle und Schaumglas (Transparente Wärmedämmung).

Natürliche organische W.: Holzweichfaserplatten, Holzwolleleichtbauplatten , Cellulosedämmstoffe, Kork , Kokosfasern , Stroh und Schilfrohr.
Siehe auch Stichwort Naturdämmstoffe.

Natürliche mineralische W.: Blähton, expandierte Perlite und Vermiculite.

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  • Bauphysik , Niedrigenergiehaus

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Stand: 14. Februar 2012
Erstellt: 14. Februar 2012
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