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Umweltlexikon-online.de: Radioaktive Baustoffe


Radioaktive Belastung aus Baustoffen erfolgt zum einen durch Gammastrahlung (hauptsächlich durch die Radionuklide Kalium-40, Thorium-232, Radium-226), zum anderen durch Abgabe des radioaktiven Edelgases Radon in die Innenraumluft.

Radon und seine Zerfallsprodukte werden bei der Atmung aufgenommen und stellen nach dem Rauchen ( Tabakrauch ) die wichtigste Ursache für Lungenkrebs dar ( Krebs ). Wie hoch die Radon -Konzentration in Wohnräumen ist, hängt neben den verwandten Baustoffen vor allem von der Beschaffenheit des Untergrunds und der Fugendichte des Kellers ab ( Radon ). Bisher sind keine Grenzwerte für Radioaktivität in Baustoffen festgelegt.

Eine Abschätzung der Strahlenbelastung , die von R. ausgeht, kann mit der Leningrader Summenformel vorgenommen werden. Relativ hohe Aktivitäten finden sich i.d.R. in Schlackensteinen, Kraftwerksasche, Hochofenzement, Chemiegips (Phosphatgips, nicht aber REA-Gips), aber auch bei Natursteinen wie Granit, Tuff, Bims (s. Tab.).


    @Umweltlexikon?
  • Natürliche Strahlenbelastung , Gammastrahlung , Radionuklide, Radon
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Stand: 3. Juli 2004
Erstellt: 13. Mai 2001
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
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