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Rubrik: Bauen_Wohnen
| Stichwort: Porenbetonsteine
Umweltlexikon-online.de: Porenbetonsteine
P. werden aus quarzhaltigem Sand, den Bindemitteln Kalk oder Zement und Aluminiumpulver als Treibmittel hergestellt.Das
Aluminium ist das dritthäufigste Element (8,13 Prozent) und häufigste Metall der Erdkruste. Es liegt in der Natur hauptsächlich in Form schwerlöslicher Oxide und Silikate in Form von Tonmineralien vor und kommt deswegen nur in Spuren in biologischen Systemen vor.
Aluminium
bewirkt während des Herstellungsprozesse ein Aufschäumen des Sandes und Bindemittels, die dann im porösen Zustand unter Dampfdruck bei 180 Grad C fest abbinden. Die Herstellung von Aluminiumpulver ist energieintensiv und umweltbelastend, aber der Einsatz in den P. ist relativ gering. Der Gesamtprimärenergieeinsatz beträgt 474 kWh/m
3. Durch großformatige Steine ist eine Ausführung mit unvermörtelter Stossfuge möglich.
Als Kleber werden rein mineralische Dünnbettmörtel nach
Abkürzung für Deutsches Institut für Normung e.V. und Deutsche Industrie Norm
DIN
1053 mit einem Zusatz von
siehe Cellulose.
Zellulose
als
Wasserrückhaltemittel eingesetzt. Die P. sind als ökologisch empfehlenswerte Mauerwerkssteine einzuordnen.
P. gehören noch zu den schweren Bauweisen im Sinne der Wärmespeicherung. Der
Technische Maßnahmen zur Verhinderung der Entstehung von Geräuschen sowie zur Verhinderung der Ausbreitung von Schall werden als S. bezeichnet.
Schallschutz
ist wegen des geringerem Gewicht etwas schlechter als bei schweren Baustoffen aber besser (+ 2 dB) als bei gleichschweren anderen Baustoffen, da eine innere Materialdämpfung infolge der Porenstruktur erfolgt.
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Erstellt: 16. Mai 2001