Beim Einsatz von Mineralwolle, künstlichen Mineralfaser wie
siehe Mineralwolle.
Steinwolle
und
siehe Mineralwolle
Glaswolle
, werden gesundheitsgefährdende Wirkungen vermutet. Ein Beweis konnte bislang zwar nur mit Tierversuchen erbracht werden, aus Vorsorgegründen muß man jedoch auch mit einem Risiko für den Menschen rechnen. Aufgrund der Tierexperimente an Ratten scheinen Steinfasern ungünstigere Wirkungen als Glaswollefasern zu verursachen.
Eine Gesundheitsgefährdung wird bei
siehe Mineralwolle.
Mineralfasern
vermutet, die kürzer als 5 µm und dünner als 2 µm sind sowie ein Verhältnis von Länge zu Durchmesser größer als 5:1 aufweisen. In der MAK-Wert-Liste wird Mineralwolle nach Abschnitt III Gruppe A2 (Im Tierversuch nachgewiesenermaßen krebserzeugend) eingestuft.
Der mengenmäßige Anteil kritischer Fasern liegt bei
siehe Mineralwolle.
Steinwolle
bei durchschnittlich 8 Prozent. Meist sind künstliche
siehe Mineralwolle.
Mineralfasern
zwar relativ dick und spalten sich nicht wie Asbestfasern der Länge nach weiter auf, durch mechanische Einflüsse muß man jedoch mit der Freisetzung eines gewissen Anteils an feinen, lungengängigen Fasern rechnen. Die als
Bindemittel sind die zusammenfügende Komponente in mehrkomponentigen Produkten (Beton, Gips, Zement).
Bindemittel
(bis zu 20 Prozent) verwendeten Kunstharze enthalten fast alle
Die "Allround-Chemikalie" F. ist ein wasserlösliches, sehr reaktionsfreudiges, säuerlich-stechend riechendes Gas. Es gehört zur Gruppe der Aldehyde und kommt meist in 35 %iger wäßriger Lösung als Formalin in den Handel.
Formaldehyd
. Nur lose, nicht gebundene Mineralwolle enthält keine Bindemittel.
Mineralwolle wird im Hochbaubereich zur Wärme- und Trittschalldämmung eingesetzt (weltweiter Umsatz im Bereich Mineralfaserdämmstoffe ca. 200 Mrd DM). Mineralwolle besitzt sehr gute Wärmedämmeigenschaften (
Der Wärmedurchgangskoeffizient, auch kWert genannt, ist ein Maß für den Wärmestrom, der bei einer Temperaturdifferenz von 1 Kelvin durch ein 1 m2 großes Bauteil fließt. Einheit: W/m2K
k-Wert
), die aber durch Feuchtigkeit stark herabgesetzt werden. Bei der Verarbeitung muß darauf geachtet werden, daß möglichst staubfrei gearbeitet wird: Material nicht sägen, möglichst nicht schneiden, durch Wegräumen das Zertreten verhindern, für gute Lüftung sorgen, möglichst Staubmasken tragen. Die Dämmbereiche müssen besonders staub- und faserdicht zum Innenraum abgeschlossen sein, was gerade beim Dachbau Probleme bereitet (Folienabschluß o.ä.) (
Als R. bezeichnet man das Mikroklima (Klima) in einem Raum in eines Gebäudes. Das R. wird durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflußt.
Raumklima
).
In der Entwicklung sind
siehe Mineralwolle.
Mineralfasern
mit einem günstigeren Durchmesser/Längenverhältnis und einer geringeren Biobeständigkeit (schnellere Auflösung der Fasern im Körper). Mineralwolle ist aufgrund des Feinstfaseranteils und der
Die "Allround-Chemikalie" F. ist ein wasserlösliches, sehr reaktionsfreudiges, säuerlich-stechend riechendes Gas. Es gehört zur Gruppe der Aldehyde und kommt meist in 35 %iger wäßriger Lösung als Formalin in den Handel.
Formaldehyd
-haltigen
Bindemittel sind die zusammenfügende Komponente in mehrkomponentigen Produkten (Beton, Gips, Zement).
Bindemittel
problematisch zu entsorgen (Sonderabfälle). Ein Recyclingverfahren, das Mineralwolle zu Feingranulat einschmilzt, existiert, besitzt aber noch keine praktische Bedeutung. Alternativen zur Mineralwolle: Wärmedämmstoffe,
S. gehört zu den Mineralwolle-Dämmstoffen.
Schlackenwolle
, Schalldämmung, Wärmedämmung
Stichwortstand: 1993