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Umweltlexikon-online.de: Kunstharzputz


Der K. besteht aus organischen Bindemitteln, wie Polyester-Harze, Polyurethan-Harz, Epoxidharz, Methylmethacrylatharz und mineralischen Zuschlägen wie Sand, sowie organischen Lösemitteln.

Die Rohstoffe für die organischen Bindemittel und Lösemittel haben ihren Ursprung im Erdöl und sind daher begrenzt. Die Herstellung der organischen Bindemittel erfolgt in der chemischen Industrie durch Erdölspaltung, Destillation, Synthese der Ausgangsverbindungen, Polymerisation und Aufbreitung. Die Herstellung der Kunstharze ist sehr energieintensiv und je nach Art und Freisetzung des Bindemittelanteils mit erheblichen umweltgefährdenden Emissionen verbunden.

Eingesetzt werden die K. als Außenputz. Bei der Verarbeitung entsteht die Gefahr von Hautschäden, Augenreizen, Allergie und Asthma. Epoxidharze auf der Basis von Epichlorhydrin zeigten sich in Tierversuchen als krebserregend, Polyurethan enthält Isocyanate , Methylmethacrylate stehen in der MAK-Wert-Liste als gesundheitsgefährend. Der K. ist wasserdicht, nicht sorptionsfähig und schlagregensicher und kann ggf. während der Nutzungsphase Schadstoffe aus Bindemitteln ausgasen. Die Entsorgung ist aufgrund der organischen Bindemittel und Zusätze problematisch.

Stichwortstand: 1993

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Stand: 24. Februar 2012
Erstellt: 21. Mai 2001
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