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Umweltlexikon-online.de: Innenraumluftbelastung


Die I. ist ein bisher stark vernachlässigtes Teilgebiet des Umweltschutzes, obwohl man sich zu 80-90% der Zeit in Innenräumen aufhält.

Erklärbar dürfte dies auch durch die notwendige Einbeziehung des Reizthemas Rauchen als primäre Schadstoffquelle in Innenräumen sein (Tabakrauch, Passivrauchen). Erst in jüngerer Zeit ist eine zunehmende Sensibilisierung festzustellen, verknüpft z.B. mit den Themen Formaldehyd, Holzschutzmittel, WC-Reiniger, PCB, Asbest und Mineralwolle.

Normen für die Luftqualität in Innenräumen sind jedoch nicht Bestandteil des Umweltrechts, sondern des Gesundheitsrechts. Neuere Erkenntnisse über die Gefährlichkeit einzelner Schadstoffe haben einen erheblichen Regelungsbedarf erkennen lassen, der in der Fortschreibung von Rechtsvorschriften (z.B. Spanplatten ), von Normen, von Gütezeichen (z.B. Holzschutzmittel ) oder Produktempfehlungen ( Umweltzeichen ) bis hin zu allgemeinen Verbraucherempfehlungen (z.B. Verzicht auf chemische Luftverbesserer) verfolgt werden sollte.

Radioaktive Belastungen in Wohnräumen gehen in unterschiedlichem Ausmaß von fast allen mineralischen Baustoffen aus ( Radon , radioaktive Baustoffe).

Stichwortstand: 1993

    @Umweltlexikon?
  • Raumklima , Maximale Raumluftkonzentration

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6743 Aufrufe seit August 2009
Stand: 22. Februar 2012
Erstellt: 17. Mai 2001
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
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