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Rubrik: Bauen_Wohnen
| Stichwort: Dampfsperre
Umweltlexikon-online.de: Dampfsperre
Die D. ist z.B. eine Aluminium- oder Kunststoffolie. Auf der Innenseite von Außenwänden oder Dächern angebracht, verhindert sie, daß feuchte Raumluft in diese Bauteile eindringt und sich dort in kälteren Schichten als
Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.
Wasser
niederschlägt (kondensiert). Kondensiert die Feuchtigkeit in
Wärmedämmstoffen, so reduziert sich dadurch deren Wärmedämmvermögen (
Der Wärmedurchgangskoeffizient, auch kWert genannt, ist ein Maß für den Wärmestrom, der bei einer Temperaturdifferenz von 1 Kelvin durch ein 1 m2 großes Bauteil fließt. Einheit: W/m2K
k-Wert
) erheblich.
Dampfbremsen (Kunststoff-, Bitumenbahnen oder imprägniertes
P. kann aus Zellstoff, Holzstoff, Alt-P. und Lumpen (Anteil ca. 70 Prozent) bestehen. Füllstoffe sind z.B. Kreide, Bariumsulfat, Titandioxid und Kaolin.
Papier
etc.) verhindern das Eindringen der Feuchtigkeit in Bauteile nicht vollständig, verringern es aber.
D. sind nötig bei leichten, hauptsächlich aus feuchtigkeitsempfindlichen Wärmedämmstoffen bestehenden Bauteilen, deren Konstruktionen so aufgebaut sind, daß es zu Tauwasserbildung im Bereich des Dämmstoffes kommen kann, wie z.B. bei innenliegender Wärmedämmung. Bei mehrschaligen Konstruktionen (Außenwand) mit außenliegender Dämmung werden D. im allgemeinen nicht benötigt bzw. sind Dampfbremsen ausreichend. Einschalige Wände brauchen keins von beiden.
Aus baubiologischer Sicht sollten Konstruktionen so gewählt werden, daß auf D. und Dampfbremsen verzichtet werden kann. Im Sanierungsfall kann unter Umständen ein Einbau zwingend notwendig werden, um eine Schadenfreiheit des Gebäudes zu garantieren (Bauschadensanierung). Bei dem Einbau von D. und Dampfbremsen muß sehr genau beachtet werden, daß diese, vor allem an den Anschlüssen, sorgfältigst ohne Unterbrechungen, Leckstellen und Risse ausgeführt werden.
Die physikalische Kenngröße von D. und Dampfbremse ist der
Widerstand, den der Baustoff dem Wasserdampf entgegensetzt, durch ihn hindurchzugehen.
Diffusionswiderstand
, der Widerstand, den der Baustoff dem Wasserdampf in der
Die Luft besteht hauptsächlich aus den Gasen Stickstoff (ca. 78 Vol.-%), Sauerstoff (ca. 21 Vol.-%), ca. 0,03 Vol.-% Kohlendioxid, unterschiedlichen Edelgasen (weniger als 1 Vol.-%) sowie verschiedenen Schadstoffen.
Luft
entgegensetzt, durch ihn hindurchzugehen.
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Stand: 5. Februar 2003
Erstellt: 9. Mai 2001