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Umweltlexikon

Abfallvermeidung


Abfallvermeidung bedeutet, Abfälle gar nicht erst entstehen zu lassen. Fälschlicherweise wird häufig der Begriff Abfallverwertung als Abfallvermeidung bezeichnet. Bei der Abfallverwertung handelt es sich jedoch lediglich um eine sinnlose Deponierung der bereits entstandenen Abfälle zu vermeiden.}

Das Müllaufkommen lässt sich mittels Abfallverwertung meist jedoch kaum reduzieren. Da recyclingfähige Produkte als umweltfreundlich eingestuft werden, konsumiert der Verbraucher sie guten Gewissens oftmals sogar in verstärktem Maße. Das durch diese Konsumsteigerung erhöhte Abfallaufkommen hebt die Müllreduzierung, die durch das Recycling erzielt wird, häufig auf.

Zudem kan durch Recycling , die bei der Produktion von Verpackungen entstehenden Umweltbelastungen nicht verhindern. Dies schafft alleine die Abfallvermeidung, indem beispielsweise Einwegverpackungen gar nicht erst produziert bzw. konsumiert werden, können wertvolle Rohstoffe sowie Energie eingespart und die Entstehung von Abfällen verhindert werden. Abfallvermeidung ist somit die effektivste und umweltverträglichste Methode Müllmengen zu reduzieren.

Das Abfallvermeidungsgebot (§ 1a) im Abfallgesetz trägt dieser Tatsache prinzipiell Rechnung. Von der Möglichkeit (gem. §14), rechtliche Vermeidungsgebote zu erlassen, hat die Bundesregierung bisher aber erst einmal mit der Verordnung über Rücknahme und Pfanderhebung von Getränkepackungen (1988) Gebrauch gemacht.



Haupttreffer:

NABU deckt skandalösen Umgang mit Abfall auf NABU deckt skandalösen Umgang mit Abfall auf
Berlin, 30.12.2009: Der NABU hat drastische Missstände bei dem Umgang von Unternehmen mit von ihnen auf den Markt gebrachtem Müll aufgedeckt. So streichen einige Unternehmen die Lizenzgebühren, mit denen sie sich an der Entsorgung des Mülls beteiligen müssten, zwar beim Verbraucher ein, stecken sich das Geld anschließend jedoch in die eigene Tasche.
Unser wertvoller Abfall Unser wertvoller Abfall
Köln, 31.10.2009: Wer kennt diesen Moment nicht? Man steht mit vollem Müllbeutel vor der Abfalltonne oder mit Verpackungen vor der Recyclingtonne. Schon wieder so viel Müll und hochwertige Verpackungen in so kurzer Zeit! Das schlechte Gewissen meldet sich: Kann ich persönlich daran nichts ändern? Der neue Verbraucherratgeber „Weniger Abfall, mehr Wert“ hält viele Lösungen und Tipps für einen umweltbewussten Umgang mit Abfällen und Gebrauchsgegenständen bereit!
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Köln, 19.09.2009: Jährlich entstehen Schäden an der Umwelt in Milliardenhöhe. Es ist deshalb unabdingbar, dass der Gesetzgeber steuernd eingreift. Eine Grundlage hat die europäische Umwelthaftungsrichtlinie geschaffen.
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Berlin, 06.05.2009: Mit Rechtsgutachten und Lobbyarbeit wollen mittelständische Entsorger in Deutschland stärker am Geschäft mit Verpackungsabfall partizipieren. Die Margen für die Sammlung und Sortierung schrumpfen, ergo beansprucht die Müllwirtschaft Eigentumsrechte für die gesammelten Wertstoffe, die in Gelben Tonnen und Säcke landen. Wirtschaftsexperten halten das für ein merkwürdiges Rechtsverständnis.
Recycling von Verpackungsabfall könnte um 300 Millionen Euro billiger sein Recycling von Verpackungsabfall könnte um 300 Millionen Euro billiger sein
Frankfurt am Main/Berlin/Pegnitz, 21.10.2008: Mehr Rechtssicherheit, mehr Transparenz , mehr Wettbewerb - das sind die Ziele der Verpackungsverordnung, deren fünfte Novelle im Frühjahr verabschiedet wurde. Ruhe ist unterdessen nicht eingekehrt an der Entsorgerfront. Besonders in Fragen der abfallrechtlichen Verantwortlichkeiten zwischen den Beteiligten gibt es unterschiedliche Interpretationen.

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