Startseite


Umweltlexikon

Abfall


Als A. werden bewegliche Gegenstände bezeichnet, deren sich der Besitzer entledigt, entledigen will oder entledigen muss.

Man unterscheidet zwischen Siedlungs- und Gewerbe-A.
Obwohl Abfallvermeidung als oberstes Ziel Einzug in die Gesetze gehalten hat, sind die Vermeidungs- oder Verwertungserfolge noch gering. Insb. Bauschutt , der bis heute zu 50 Prozent deponiert wird, könnte weitestgehend recycelt werden.

Hohe Recyclingpotentiale liegen auch in häuslichen A. (Hausmüll, Sperrmüll, hausmüllähnlicher Gewerbemüll), die zu einem hohen Anteil aus kompostierbaren organischen A.

Neben der Reduzierung der zu entsorgenden A.-Menge durch Verwertungs- oder Vermeidungmaßnahmen muß das gleichrangige Ziel der Abfallwirtschaft eine Verringerung von Schadstoffen im A. sein (s.a. Hausmüll), um Emissionen aus den Behandlungsanlagen ( Deponie , Müllverbrennung, Pyrolyse , Kompostierung ) niedrig zu halten.

Haupttreffer:

NABU deckt skandalösen Umgang mit Abfall auf NABU deckt skandalösen Umgang mit Abfall auf
Berlin, 30.12.2009: Der NABU hat drastische Missstände bei dem Umgang von Unternehmen mit von ihnen auf den Markt gebrachtem Müll aufgedeckt. So streichen einige Unternehmen die Lizenzgebühren, mit denen sie sich an der Entsorgung des Mülls beteiligen müssten, zwar beim Verbraucher ein, stecken sich das Geld anschließend jedoch in die eigene Tasche.
Unser wertvoller Abfall Unser wertvoller Abfall
Köln, 31.10.2009: Wer kennt diesen Moment nicht? Man steht mit vollem Müllbeutel vor der Abfalltonne oder mit Verpackungen vor der Recyclingtonne. Schon wieder so viel Müll und hochwertige Verpackungen in so kurzer Zeit! Das schlechte Gewissen meldet sich: Kann ich persönlich daran nichts ändern? Der neue Verbraucherratgeber „Weniger Abfall, mehr Wert“ hält viele Lösungen und Tipps für einen umweltbewussten Umgang mit Abfällen und Gebrauchsgegenständen bereit!
Wem gehört der Verpackungsabfall? Bizarrer Streit um Müll Wem gehört der Verpackungsabfall? Bizarrer Streit um Müll
Berlin, 06.05.2009: Mit Rechtsgutachten und Lobbyarbeit wollen mittelständische Entsorger in Deutschland stärker am Geschäft mit Verpackungsabfall partizipieren. Die Margen für die Sammlung und Sortierung schrumpfen, ergo beansprucht die Müllwirtschaft Eigentumsrechte für die gesammelten Wertstoffe, die in Gelben Tonnen und Säcke landen. Wirtschaftsexperten halten das für ein merkwürdiges Rechtsverständnis.
Recycling von Verpackungsabfall könnte um 300 Millionen Euro billiger sein Recycling von Verpackungsabfall könnte um 300 Millionen Euro billiger sein
Frankfurt am Main/Berlin/Pegnitz, 21.10.2008: Mehr Rechtssicherheit, mehr Transparenz , mehr Wettbewerb - das sind die Ziele der Verpackungsverordnung, deren fünfte Novelle im Frühjahr verabschiedet wurde. Ruhe ist unterdessen nicht eingekehrt an der Entsorgerfront. Besonders in Fragen der abfallrechtlichen Verantwortlichkeiten zwischen den Beteiligten gibt es unterschiedliche Interpretationen.
Abfallseminar in Rumänien Abfallseminar in Rumänien
Berlin, 23.09.2008: Vom 24. – 27. September 2008 findet ein Seminar innerhalb des Projektes „Umwelttandems – Gemeinsam gestalten - Qualifizierung für Nichtregierungsorganisationen in Rumänien am Beispiel der Abfallwirtschaft“ in Constanca, Rumänien statt.

© 1985 - 2007 KATALYSE Institut für angewandte Umweltforschung, Köln
Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt und nur nach schriftlicher Zustimmung des KATALYSE-Institutes frei zur weiteren Verarbeitung. Die Nutzung der Texte, auch Auszugsweise zwecks Weiterverbreitung, insbesondere die Speicherung auf andern Domains, bedürfen zuvor unserer schriflichen Zustimmung. Weitere Informationen finden Sie im Umweltlexikon-Impressum.
Druckansicht

powered by oekoserve GmbH
Webmaster: André Sepeur
Bildmaterial: Mit freundlicher Unterstützung von Picturediscount.net